Am 03 März 2016 ging es nach Barcelona. Einige Eindrücke dieser schönen und inspirierenden Reise möchte ich in diesem Beitrag mit euch teilen.

Der frühe Vogel…

Flug München-Barcelona

Am Vortag des Fluges befand ich mich bereits in München. Ein Hotel neben dem Flughafen musste für die Nacht herhalten. Die großen motorisierten Vögel flogen nur wenig entfernt über das Gebäude

hinweg. Glücklicherweise verfalle ich in einen komaähnlichen Zustand, sobald mein Körper sich nach Schlaf sehnt und ich bekam von dem Getöse nichts mit.

Dennoch, um vier Uhr morgens brachte mich ein im Gegensatz zu mir sichtlich ausgeschlafener Taxifahrer zum Flughafen. Das übliche Prozedere begann und kurze Zeit später durchstießen wir die weißen Wetterwolken.

Der Flug war sehr angenehm, es kam zu keinen nennenswerten Turbulenzen. Auch die Landung passte, wobei der Pilot mit einigen Windböen zu kämpfen hatte.

So dann ging es ins Hotel und die Städtebesichtigung begann. Ein Architekt hat mich am meisten fasziniert.

 

Gaudis Vermächtnis

Barcelona steht für Antoni Gaudi, Antoni Gaudi für Barcelona. Dieser Mann, 1852*/1926 gest., besuchte die Architekturschule in Barcelona und wirkte bei zahlreichen bekannten Bauten mit. Er zeichnete sich durch einen anderen, sehr kreativen Stil aus.

Sagrada Familia

la Sagrada Família

Eines seiner bekanntesten Projekte ist die la Sagrada Familia, mit der er 1882 begann. Die Kirche ist noch immer im Bau und soll zum 100sten Todestag von Gaudi, nach seinen Plänen, fertiggestellt werden.

In meinem Leben habe ich schon viele Kirchen gesehen und besucht, aber diese Basilika ist mit Abstand die faszinierendste. Gekleidet im Stil des katalanischen Modernismus und im inneren Gewölbe wundervoll gestaltet. Wenn ihr die Chance habt dieses Bauwerk zu sehen, nehmt sie war!

Die Kirche verkleidet kunstvoll gestaltete Wände, die die Passions- und Weihnachtsgeschichte Jesu darstellen. Hoch oben, in der Mitte zwischen den Türmen, ragt ein Zypressenbaum hervor, auf dem sich Tauben tummeln. Ein Symbol für das Leben.

Die Innenansicht ist noch Phantastischer und entführt den Geist in einen andächtigen Zustand – ganz im Gegensatz zu anderen Kirchen. Der Unterschied ist, dass Gaudi ganz bewusst auf alle Elemente geachtet hatte. Auf die Schallausbreitung, die Anordnung der Säulen und Fassaden und speziell dem Licht.

la Sagrada Família

Das Lichtspiel in der Kirche ist phänomenal. Es wird eine in sich stimmige Aura erzeugt, die Ruhe und eine innere Gelassenheit erzeugt. Wie funktioniert das? Regenbogenartige Fenster erzeugen bunte Flecken an Säulen, Böden und Menschen, erkennbar am Foto rechts.

Dazu kommt der geschwungene, heute noch frische Stil von Gaudi, den man in anderen Kirchen vermisst. Zusätzlich zieren eckige Statuen einzelne Nischen, die an Herr der Ringe Figuren erinnern. Haben sich die Filmemacher der Trilogie hier ihre Inspiration geholt?

Jederzeit würde ich wieder in diese Basilika gehen. Äußerlich wie Innerlich schön.

 

 

 

Park Güell

Aussicht auf die Stadt vom Park Güell

Ein 17,8ha großer Park wurde ebenfalls von Gaudi angelegt. Er besticht nicht nur durch Größe, sondern ihn macht ebenfalls die Architektur aus. Der Park ist ein Treffpunkt aller Kulturen und

Szenentreffpunkt der Kreativen. Neben den Natureindrücken ist fast überall Musik zu hören.

Im Bild rechts habe ich ein Foto der Stadt Barcelona in der Nähe des Eingangs des Parks gemacht.

Börse und Hafen

Selbst in Barcelona ist man nicht vor der Börse gescheut. Ein paar Meter neben dem Hotel residierte die Börse.

Im Hintergrund: Die Börse von Barcelona

Barcelona in einem Satz

„Ein Ort wo Kreativität und Gelassenheit zusammentreffen.“

Natürlich ist es übertrieben zu behaupten, nach drei Tagen eine Kultur zu kennen. Dennoch behaupte ich, einen Einblick in das Gefühl der Stadt und ihrer Bewohner bekommen zu haben.

Am auffälligsten war für mich die Gelassenheit trotz des Trubels. Die Menschen machen sich nicht den alltäglichen Stress, den wir Mitteleuropäer in unser Leben bringen.

Ein Auto blockiert eine Seitenstraße für Minuten und ein kleiner Stau bildet sich? Kein Hupen. Schlange stehen vor einem Geschäft und warten auf den Einlass? Kein Geschimpfe über die langsame Fortbewegung.

Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass sich die Menschen mehr Zeit lassen und viel entspannter wirken. Vielleicht macht das auch das Meer und der Stand, an dem sich die Katalanen am Abend in Scharen treffen.

Man macht sich schon Gedanken, ob die allgemeine Hetzerei und der selbst gemachte Stress nötig ist.

Kreativität spürt man speziell in den zahlreichen Seitengassen. Dort finden sich interessante, kleine Einkaufsläden und Szenelokale wieder.

Immer wieder gerne

Es war ein angenehmer, inspirierender Urlaub mit vielen Eindrücken. Was habe ich mitgenommen? Freude, Spaß, das gut riechende Parfum der Kultur, Tapas (Das Essen habe ich gar nicht angesprochen – war lecker!) und einzigartige Augenblicke. Es würde noch viele Worte benötigen, um alles zu beschreiben. Deshalb in Kürze: Barcelona – gerne wieder!

 

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