Wie werde ich glücklich? Eine oft gestellte Frage der Menschheit. Schon Philosophen der Antike wie Seneca haben sich damit beschäftigt. Im Grunde hat Seneca einen der ersten Ratgeber dazu geschrieben. Viele der heutigen Bücher über „Glücklich sein“ sind im Prinzip eine schlechte Kopie von Seneca.

Wir leben in der besten Zeit ever!

Bleiben wir beim Vergleich der Menschheitsgeschichte. Wenn wir uns die historische Zeitleiste vor Augen führen, ist ganz klar eines sichtbar: Wir leben in der besten Zeit ever. Du willst noch spät etwas zu essen? Bestell dir etwas. Du willst einen Teilzeitjob? Such dir einen. Du willst deinen Wohnort wechseln oder in die USA reisen? Tu es.

Diese Möglichkeiten blieben dem einfachen Volk der Vergangenheit verschlossen. Natürlich ist das eine etwas zu krasse Pauschalisierung, aber ihr wisst was ich meine und grundsätzlich ist die Aussage wohl richtig.

Wir leben wie Könige. Wir essen wie Könige. Wir gehen aus wie die Könige. Wir sind die Billionäre der Geschichte. „Das einfache Volk“, wie wir es sind, hat sich große Annehmlichkeiten und Freuden des Lebens, wie Adam Smith es umschrieb, nicht leisten können. Erst mit den ersten Sozialreformen, durch Bismark in Deutschland, der Abschaffung der Leibeigenschaft und einer anderen Herrschaftsform, was noch nicht einmal so lange zurück liegt, kam es zu einer, Revolution der Freiheit.

Wir leben in reichen Ländern, haben keine großen Epidemien, sind frei, und dennoch unglücklich. Wir haben die Kontrolle über die Natur und trotz all dem Reichtum mehr Depressionen und mehr psychische Erkrankungen. Warum bist Du/sind wir nicht glücklich? Ist das nicht erbärmlich? Ja, das ist erbärmlich. Führt euch das noch einmal vor Augen: Könige hatten nicht das was wir uns jeden Tag gönnen. Und trotzdem können wir die beste Zeit der Geschichte nicht genießen.

Die Frage aller Fragen: Warum?

Bei vielen Menschen ist es wohl der Missmut über das eigene Leben. Vielleicht über die Lebensart. Vielleicht über zu wenig Geld oder materielle Güter. Unser Kopf ist immer schneller bei den Dingen die wir nicht unser Eigentum nennen, als bei den Freuden die wir uns schön gönnten. Kleine Freuden des Lebens werden zu einer Selbstverständlichkeit degradiert und unsere Lebensweise ebenso.

Was ist die Antwort auf die Frage:„Wie werde ich glücklich?“. Eine sehr gute Frage. Die Geschichte Antwortet darauf mit: „Ja, warum bist Du eigentlich nicht glücklich?“

Wie denkt ihr über das Thema?

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