Einige von euch wissen bereits, dass ich im Online Marketing arbeite und nebenberuflich Selbstständig bin. In diesem Beitrag will ich euch beschreiben, was meine Aufgaben sind, wie sich meine Nebeneinkünfte zusammensetzen und wie ich es geschafft habe überhaupt einen „side hustle“ aufzubauen. Es hilft vielleicht auch mafis weiter, der sich mit der nebenberuflichen Selbstständigkeit beschäftigt und liefert weitere Anregungen, da das Thema – siehe Kommentare bei mafis – gefragt ist.

Meine Arbeit, mein Block…

Noch bevor ich mein Geschichte Studium beendete, konnte ich eine Stelle im Online Marketing ergattern. Ich bin als Teilzeitkraft angestellt und komme auf 22h. Das ist notwendig, weil mein Zweitstudium der Rechtswissenschaften noch läuft und ich zusätzlich noch Zeit für meine eigenen Projekte habe.

Die Tätigkeiten und Zufriedenheit mit dem Gehalt

Meine Aufgaben sind

  • OnPage Optimierung
  • OffPage Optimierung
  • Content Marketing
  • Social Media Marketing
  • Projektleitung Online Marketing bei zugewiesenen Websites

Es ist eine sehr abwechslungsreiche, spannende und verantwortungsvolle Aufgabe. Bei diesen ganzen Tätigkeiten in der Arbeit kommt mein eigener Blog in diesem Bereich leider manchmal etwas zu kurz.

Das Entgelt ist angemessen und ich bin damit zufrieden. Da ich sehr genügsam lebe, reicht es auch locker aus, jeden Monat etwas zu sparen.

Meine nebenberufliche Selbstständigkeit

Achtung!
Solltest du eine nebenberufliche Selbstständigkeit anstreben, teile dies unbedingt deinen Arbeitgeber mit. In Österreich ist es laut §7 AngG verboten, ohne Einwilligung selbstständig aktiv zu werden. Diese Regelung gilt auch für Deutschland. Der Arbeitgeber kann Ansprüche gegen dich geltend machen. Zusätzlich kommt noch die Konkurrenzklausel lt. §36 AngG nach der Aufhebung des Arbeitsvertrags in Betracht.

Auch in diesem Fall bin ich im Online Marketing, oder auch „Online Business“ genannt, unterwegs (Auch wenn ich den Begriff „Online Business“ nicht unbedingt mag. Er hat für mich schon eine eher negative Konnotation. Wer sich mit Online Marketing beschäftigt, wird das wahrscheinlich verstehen).

Aber was bedeutet das konkret?

Websites

Zum Online Marketing bin ich durch den gezielten Aufbau von Websites gekommen. Das ist im Grunde nicht schwer und bereitet mir ein schönes Nebeneinkommen. Insgesamt betreibe momentan drei Websites, eine davon ist ein größeres Projekt mit „Real Life“-Konzept im Hintergrund. Eine dieser Websites war auch der Grund, warum ich die Stelle im Online Marketing bekommen habe. Wie mit Websites Geld verdient werden kann, ist denke ich im Jahr 2016 vielen bekannt. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, z.B. mit Partnerprogrammen (die auch einige bekannte Finanzblogger nutzen) oder den eigenen Produkten.

Youtube

Momentan bin ich auf Youtube nicht mehr so extrem aktiv, was hauptsächlich studiumsbedingt der Fall war. Mit Youtube generiere ich monatlich auch eine kleine Summe  – nicht viel, aber es summiert sich.

Beiträge verfassen

Zusätzlich schreibe ich Artikel über

  • Online Marketing
  • sowie Bildung

auf verschiedenen Plattformen für eine Agentur (b2b). Mit dieser Tätigkeit wird zusätzlich Geld in die Kasse gespült.

Verkauf meines Buches

Schlussendlich ist mein Buch „Fried“ ein weiterer Einkommensfaktor. Der Vorteil von einem Buch aus Einkommensperspektive liegt klar auf der Hand:

  • Einmaliger Aufwand
  • bestenfalls dauerhaftes, wenn vllt. auch unregelmäßiges Einkommen

Warum, wieso und weshalb? Süchtig nach Geld?

Ein weiterer Anstoß über meine Tätigkeiten zu schreiben gab mir der Artikel von Jenny, bzw. der Kommentarverlauf, die Konversation mit ihr.

Ihr habt in den letzten Absätzen von Einkommen und Geld gelesen. Dadurch entsteht vielleicht der Eindruck, ich sei absolut darauf fixiert, mehr Geld zu verdienen.

Leider muss ich euch enttäuschen.

Ich kann selbstbewusst, voller Überzeugung und ohne mir selbst etwas vor zu machen sagen:

Meine Arbeiten und Projekte machen mir Spaß. Es ist meine Leidenschaft. Es gibt mir Kraft und Motivation und es fühlt sich gut an.

Konversation mit exstudentin Jenny

Schon immer gab es ein Prinzip in meinem Leben: Wenn dir eine Tätigkeit keinen Spaß macht, hör auf!

Bisher habe ich mich immer daran gehalten.

Dadurch ist es für mich auch selbstverständlich, auch am Wochenende zu arbeiten bzw. mich regelmäßig um meine Projekte zu kümmern.

Mein Lebensstandard hat sich mit dem bisschen zusätzlichen Geld nicht geändert. Ich benötige keine fette Karre, einen großen Fernseher oder eine breite Breitling. Es ist schön, ein wenig mehr zur Verfügung zu haben, mit weniger würde ich auch auskommen.

All die Nebeneinkünfte fließen momentan direkt in meine Projekte zurück.

Tipps

Natürlich bin ich nicht der superkrasse, millionenschwere Start-Up Unternehmer, aber ein paar Dinge habe ich sicher schon gelernt, die ich mit ein paar Anmerkungen beschreiben will.

  • Klein Anfangen, groß werden
  • Selbstständigkeit wird momentan sehr gehyped. Es ist nichts, aber wirklich gar nichts Besonderes daran…nur der behördliche Aufwand, der ist tatsächlich besonders.
  • Es hört sich sehr einfach an, ist aber meines Erachtens die große Kunst: Kontinuität!
  • Auch mit kleinem Geld ist vieles möglich
  • Das Internet bietet noch immer viele Chancen
  • Es kommt natürlich darauf an, aber hänge nicht sofort deinen Job an den Nagel
  • Schaffe Chancen!
  • Achte auf Vergünstigungen für Unternehmer – auch bei der Sozialversicherung (Bspw. in Österreich: Zielvereinbarungen)
  • Auch eine Frage der Perspektive, aber Frage dich, was dir Spaß macht

Auch wenn sich manche dieser Punkte wie leere Phrasen anhören, hinter jedem einzelnen steckt eine Geschichte.

 

Wie stehst du zur Selbstständigkeit?

 

 

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