Du hast von „Dividenden“ gehört und willst jetzt wissen, was das ist? Dann bist du hier richtig.

Was sind Dividenden: kurz und knapp

  • Dividenden sind Zahlungen (Ausschüttungen) an die Aktionäre. Wenn du von einem Unternehmen Aktien haltest, bist du Aktionär.
  • Du bekommst damit einen Anteil vom Gewinn des Unternehmens.
  • Die Höhe der Ausschüttung wird auf der Hauptversammlung beschlossen. Auf der Hauptversammlung treffen sich alle Aktionäre und werden über den Status des Unternehmens informiert. Zusätzlich kommt es zu Beschlüsse – wie eben auch der Festlegung der Dividende.
  • Du bekommst die Ausschüttung grundsätzlich nach dem Tag der Hauptversammlung auf dein Konto überwiesen. Dadurch kommt es zu einem sogenannten „Dividendenabschlag“. Das heißt, der Kurs fällt meist um den Betrag der Dividende.
  • Eine Dividende wird oft kontinuierlich gezahlt. Das heißt, die Ausschüttung kann auch erfolgen, wenn der Unternehmenswert sinkt.
  • Eine Dividende muss aber nicht gezahlt werden. Bekannte Beispiele für renommierte Unternehmen ohne Dividendenzahlungen sind Google oder Facebook.
  • Viele Anleger achten auf die Dividendenrendite. Wenn du einen Dividendenbetrag durch den Kurs dividierst, erhältst du diese Kennzahl. Sie zeigt dir die Verzinsung deines Kapitals an. Beispiel: Dividende 2019 = 0,70 € Kurs = 50 €. (0,70 / 50) * 100 = 1,4 %.
Ein schneller Überblick, was eine Dividende ist - Infografik

Ein schneller Überblick, was eine Dividende ist – Infografik

Dividende – Was ist das?

Die Dividende ist eine Gewinnausschüttung an die Aktionäre. Du musst daher ein Wertpapier des Unternehmens in deinem Depot haben, um in den Genuss der Zahlung zu kommen. Die Feststellung erfolgt auf der Hauptversammlung. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung den auszuschüttenden Betrag vor, der mit Beschluss festgelegt wird. Wann bekommst du eine Dividende? Das kann variieren. Es gibt Unternehmen, die sogar monatlich Dividenden ausschütten. In Deutschland gibt es in der Regel einmal im Jahr eine Ausschüttung, in den USA wird oft in Quartalen ausgezahlt.

Nach der Hauptversammlung wird die Dividendenausschüttung auf dein Cashkonto überwiesen. Da dies Kapitaleinkünfte sind, müssen sie auch versteuert werden. Die Bank, wo du dein Depot hast, macht das in der Regel automatisch. Vorausgesetzt du hast ein Konto im Inland.

Eine Dividendenzahlung ist aber nicht Standard. Du kannst auf den Unternehmensseiten, oder einschlägigen Websites, wo du auch Kennzahlen findest, nachsehen, ob es zu einer Ausschüttung kommt. Zu beachten ist, dass eine Zahlung mit einem Kursabschlag einhergeht. Grundsätzlich vermehrt sich dein Vermögen also nicht.

Beispiel: 100 € Kurs. 1 € Dividenden. Kurs nach Ausschüttung: 99 €.

Die Auszahlung hat sich für viele Anleger schnell als Motivator etabliert, um ein zusätzliches Einkommen neben dem Gehalt aufzubauen. Deshalb wird oft von einer „Dividendenstrategie“ gesprochen, wenn in Unternehmen investiert wird, die regelmäßig, und eine hohe Dividende ausschütten. Natürlich sollten noch mehr Kriterien bei der Auswahl von Dividendenaktien beachtet werden.

Neben Einzelaktien können Anleger auch mit Fonds diese Strategie verfolgen. Dabei eignen sich vor allem ETFs, die sehr günstig in der Verwaltung sind. Bezogen auf die Ausschüttungen spielen dabei beispielsweise ETFs mit einer monatlichen Dividende und Dividenden Aristokraten ETFs eine Rolle.

 

 

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