Autor: Felix Bath

Was genau ist eine Bonitätsprüfung und wozu braucht man sie? Genau das ist die Frage, die Deutschland noch immer zu spalten scheint. Die einen haben davon gehört und machen sich nichts draus, die anderen denken, man braucht das nur für Kredite, die wenigsten aber achten akribisch darauf, ihre Bonität nicht zu verschlechtern und haben ihren Score sogar regelmäßig im Blick. Deshalb will ich diese Fragen beantworten, denn Bonitätsprüfungen sind eben hingegen der Ansicht vieler allgegenwärtig.

Unternehmen legen heutzutage mehr Wert denn je darauf, dass ihre Kunden zuverlässig Rechnungen begleichen und Verpflichtungen erfüllen. Dabei ist die Annahme, dass Bonität nur bei Krediten von Banken relevant wird, zumindest in einer Hinsicht richtig: Denn das ist tatsächlich der Hauptbereich, wo es ohne Prüfung in der Regel nicht geht. Aber auch im Bereich Internet/Festnetz, Mobilfunk, Gas- und Stromversorgung, Versicherungen und sonst allen Bereichen, wo monatliche Zahlungen erforderlich werden, ist Bonität ein Thema. Sprich, ist die Bonität zum Zeitpunkt der Vertragsanfrage nicht gut, kann es passieren, dass das Unternehmen die Willenserklärung nicht erwidert und ein Vertragsverhältnis ablehnt. Das kann man vermeiden.

Was genau ist nun aber Bonität?

Bonität mit dem Smartphone prüfen

Bonität bedeutet nichts anderes als finanzielle Zuverlässigkeit einer Person. Hat jemand eine gute Bonität, so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er den finanziellen Verpflichtungen, sei es bei Krediten die Ratenzahlung oder bei Mobilfunk-Verträgen die monatliche Bezahlung, pünktlich und in voller Höhe nachkommt. Die Höhe der Wahrscheinlichkeit wird von verschiedenen deutschen Auskunfteien, hier zum Beispiel Scorekompass, die die Bonität prüfen, in komplizierten Verfahren auf Grundlage von verschiedenen Daten berechnet. Hauptsächlich umfassen die Daten, ob es offene Kredite, Finanzierungen, Verträge, etc. gibt und ob die betreffende Person diesen eben zuverlässig nachkommt. Der daraus sich ergebene Score gibt dann die entsprechende Auskunft, die sowohl von der Person, als eben auch von Unternehmen abgerufen werden kann.

Wie wird die Bonität gut oder schlecht?

Hohe Bonität? Sehr gut!

Die zweite wichtige Frage nach „Was ist Bonität?“ ist dann wohl, wie man seine Bonität so gut wie möglich macht. Dazu gehören viele Faktoren, oft bis ins kleinste Detail. Besonders wichtig ist aber, z.B. schon einmal ordentlich mit verdientem Geld umzugehen und ein Bewusstsein dafür zu haben, wie man im Alltag ggf. noch sparen kann. Darauf aufbauend ist es wichtig, so wenig Bank- und Kreditkartenkonten wie möglich zu haben, sowie auch so wenig Ratenkäufe und Kredite wie möglich abzuschließen bzw. bei ihnen den Verpflichtungen nachzukommen. Außerdem sollte man nicht zu viele Verträge mit monatlichen Zahlungszielen abschließen, je weniger, desto besser. Und wenn man dies konsequent durchzieht, sollte es mit der Bonität gar nicht allzu schlecht aussehen.

Bild 1 ©istock.com/Marco_Piunti
Bild 2: ©istock.com/xefstock

 

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