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Passives Einkommen mit einem Onlinebusiness – ohne dem ganzen Gurugequatsche

onlinebusiness

Viele von uns streben nach einem passiven Einkommen. Neben Aktien kann auch noch anderweitig Geld verdient werden. Neugierig?

Dieser Artikel bietet

  • Einstieg ins passive Einkommen mit Websites
  • Kurzeinführung in die Analyse von Chancen
  • Tools (kostenlos+bezahlt)
  • Nützliche Infos für Leser und Blogbetreiber

Starten wir

Seit dem ich im Online Marketing unterwegs bin, werde ich auf Facebook und Youtube mit Werbung von selbsternannten Gurus bombardiert, die mir Videos mit den 5 ultimativen Tipps um die Ohren hauen, wobei mich der fünfte davon verblüffen soll und gleichzeitig alle ein Geheimnis sind. Zum Schluss soll ich dann ein Training um 299€ kaufen. Toll! Natürlich sind diese Workshops nicht ganz umsonst und teilweise gut aufgebaut, aber mit ein bisschen Recherche mit Google fliegt einem das Wissen quasi entgegen. Es gibt aber auch die gute Seite der Macht z.B. mit Peer von „selbstständig-im-netz“. Er gibt tolle Tipps rund um die digitale Welt.

Ich werde euch in diesem Artikel einen Weg zum passiven Einkommen vorstellen, der in der „Szene“ „Onlinebusiness“ genannt wird. Es ist im Grunde und vom System nichts anderes als ein Blog/eine Website, nur auf maximale Kaufabschlüsse ausgerichtet. Der Beitrag stellt den grundsätzlichen Weg dar. Machen wir also einen kleinen Ausflug in die Welt des Internetmarketings. Dieses Vorgehen ist übrigens kein Geheimnis oder etwas ganz Spezielles, sondern den meisten einfach nicht bekannt.

Im Artikel erwähne ich auch ein Partnertool. Sollte euch der Artikel weitergeholfen haben, ihr in also nützlich finden und euch dazu entscheiden, das Tool zu kaufen, wäre ich euch um einen Kauf über den Link dankbar. Alles Geld fließt wieder in diesen Blog.

Dieses Websitezeug ist gar nicht dein Ding? Dann sieh dir mal das 50/20/30 Budget an!

Haste mal ne Nische?

Der erste Schritt zu einem passiven Einkommen aus Interneteinkünften ist die Suche nach einer Nische. Was ist eine Nische? Eine Nische ist nichts anderes als ein kleiner Teil vom Ganzen, man könnte sagen ein Produkt eines Produktes.

Stell dir das so vor:

  • Es gibt im Baumarkt den Bereich „Für Handwerker“
  • Dieser wird aufgeteilt in „Bohrmaschinen“, „Lötstationen“ und „Fräsen“.
  • Diese Aufteilung ist eine Nische, die Unterteilung kann natürlich noch weiter gehen. Man könnte es auch „Spezialisierung“ nennen.

Hast du eine Nische gefunden? Super! Jetzt kommt die Analyse dieser Idee. Zuerst sehen wir uns die Häufigkeit der Suchanfragen über den Google Keywordplanner an (auch damit lassen sich übrigens Nischen finden).

Meine Beispielnische wäre „in ear kopfhörer“. Jetzt suche ich nach „in ear kopfhörer test“ (Suchanfragen nach „test“ sind toll!). Es handelt sich dabei um ein Long Tail Keyword, das heißt, es besteht aus mehreren Wörtern. Meistens werden 3-X Keywords als solche bezeichnet. Sie zeichnen sich auch durch eine sehr spezifische Aussage aus. Wer nach „in ear kopfhörer test“ sucht, ist schon sehr interessiert und wahrscheinlich in der traditionellen customer journey schon eher kaufbereit.

suchanfragen in eary Kopfhörer test (Bild anklicken)

Wie wir sehen hat das Keyword eine durchschnittliches Volumen von 9.900 Anfragen im Monat. Mit so einem Wert lässt sich gut leben! Manche setzen eine Mindestanfrageanzahl von 1.000 voraus, andere nicht. Je weniger, desto weniger Besucher, desto weniger Einnahmen. Mehr ist also grundsätzlich vorteilhafter, muss aber nicht! Außerdem ist zu 90% deine Konkurrenz höher. Die 0.12€ sagen uns etwas über die Gebote von Google Adwords Werbern, also wie viel sie bereit sind für dieses Keyword zu zahlen. Je höher, desto mehr Einnahmen lassen sich aus Adsense (Werbungsplattform von Google) generieren. Hier ist der Wert niedrig. Schlecht? Nein, wir setzen auf andere Einkunftsarten.

Weitere Analyseschritte

Jetzt sehen wir uns die Suchergebnisse auf Google.de an (Google Personalisierung ausschalten! Entweder auf die „Weltkugel“ klicken oder &pws=0 an die URL anhängen). Dazu geben wir das Keyword ein und es spuckt uns 677.000 Ergebnisse aus. Das ist ok. Sehr, sehr viele Suchergebnisse können unser Ziel – auf der ersten Seite bei Google zu landen – verringern (Konkurrenz!).

Dann probieren wir es mit der gleichen Keyword, nur in Anführungszeichen, also „in ear kopfhörer test“. Wir durchsuchen die Datenbank jetzt, wie viele Websites für diesen spezifischen Begriff, also in dieser Reihenfolge, ranken. 12.600 – toll! Das gleiche können wir jetzt noch mit den Suchparametern inurl:““ und intitle:““ machen, um festzustellen, welche Websites auf diesen Suchbegriff optimiert sind. Je weniger, desto besser.

Jetzt sehen wir uns noch einmal die erste Seite von Google an und stoßen auf www.inearkopfhoerer-tests.de. Aha, da hat es wohl schon ein Affiliate im Google Ranking nach oben geschafft. Diese Website können wir uns jetzt ansehen um einen Überblick über den Aufbau und die eigenen Chancen zu gewinnen. Ich habe mir die Seite jetzt nicht im Detail angesehen, aber schon der Meta Tag und die Domain weisen auf eine gut optimierte Seite hin.

Noch wichtiger als die OnPage Faktoren, also alles was ein Webmaster selbst @home optimieren kann, sind die Backlinks (OffPage). Dazu können verschiedene Tools genutzt werden – gratis oder bezahlt. Insgesamt wird diese Optimierung auch SEO (Search Engine Optimization) genannt.

Achja, einen Überblick über die Suchergebnisse eines Keywords erhält man übrigens mit „Market Samurai“*. Dieses Tool spuckt nicht nur die Suchanfragen, sondern auch den Optimierungsstatus der Konkurrenz aus (OnPage und OffPage). Kritikpunkt: Wertet nicht alle Daten von Google aus, sondern von Bing.

Diese Analyse mit dem Tool kann dann so aussehen:

market samurai ansicht

So viele Farben, aaaah! An zweiter Stelle sehen wir schon die Seite. Wichtig sind im OffPage Bereich CF, TF und die R und B Gruppen.

  • CF = Citation Flow
  • TF = Trust Flow

Trust bedeutet einfach gesagt Links von „guten Websites“. Citation Flow ist die Anzahl der Backlinks. Der Citation Flow ist wesentlich höher als der Trust Flow, was für eine eher geringe Qualität der Backlinks spricht. Dann werden noch die allgemeinen Backlinks aufgelistet (Achtung: Backlinkprofil der letzten 5 Jahre, abgerufen von majestic. Darüber kann man auch die Livedaten abrufen)

Im Bereich Title, Url, Desc und Head erhält man einen Überblick über die OnPage Faktoren. Bei dieser Seite wurde alles optimiert. Auch die URL! Das Tool erkennt das nur nicht.

Wir können jetzt noch andere Daten zu Rate ziehen, wie zum Beispiel den Site Explorer von Moz. Hier ist natürlich immer die Frage: Was ist gut? Was ist schlecht? Hier hilft nur der Vergleich mit anderen Seiten.

moz authority check

Die Website ist vom Backlinkprofil nicht besonderes, allerdings vom Domainalter, welches Google laut der letzten Analyse von Experten sehr hoch gewichtet. Aufwand und Ertrag müssen jetzt natürlich abgewogen werden. Genaue Details zur weiteren Analyse spare ich euch jetzt.

Gehen wir mal davon aus, dass wir in die Nische rein wollen. Dann legen wir uns eine WordPress Seite an, melden uns – üblicherweise – beim Amazon Partnernet an, bieten guten Content, setzen unsere Links und warten. Auf Social Media sollte nicht vergessen werden, wenn es dafür steht.

Schlusswort

Die Suche nach einer Nische als zusätzliches Einkommen ist grundsätzlich nicht schwer, aber die Analyse erfordert Zeit, um später nicht in die Röhre – oder auf keine Einkünfte – zu blicken. Verschiedene Tools, wie z.B. Market Samurai* erleichtern den Prozess. Lasst euch von dem kleinen Guide nicht täuschen, so eine Website aufzubauen erfordert Zeit, Testing und Kreativität. Wer textiert die Seite? Wie soll die Struktur aussehen? Welche Plugins benötige ich? Viele kleine Fragen, die in der Summe schon etwas ausmachen. Doch eine Nischenseite kann jedoch auch eine tolle passive Einkunftsart sein, wofür sich der Aufwand lohnt. Achtung: Google verändert sich und bewertet Websites mit der Zeit anders. Auch das hat einen Einfluss auf die Vorgehensweise.

Ich hoffe, ich konnte euch etwas übers‘ „Geld verdienen im Internet“ beibringen, und verabschiede mich mit einem Link zu allgemeine Tools und einem kostenlosen Tool.

Weitere, persönlich genutzte Tools:

Kostenlos:

 

Gute Infos? Interesse geweckt? Mehr darüber, oder sogar schon einmal darüber nachgedacht? Lasst es mich wissen!

denkfabrik: Mein Name ist Johannes und ich will dich mit denkfabrik.rocks bei deiner Finanzplanung und dem Vermögensaufbau unterstützen. Seit 2015 bin ich Investor an der Börse und ein Freund der langfristigen Geldanlage.
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