Für das neue Jahr nehmen wir uns oft viel vor. Beispielsweise wollen wir ins Fitness-Studio gehen, mehr Bücher lesen oder endlich unsere persönliche Finanzsituation verbessern. Nicht immer halten diese Vorsätze lang an. Deswegen zeige ich dir diesen Beitrag fünf Tricks, wie du deinen Umgang mit Geld rapide verbessern kannst, um deine Vorsätze nicht auf Eis zu legen.

1. Einnahmen / Ausgaben aufschreiben

Schreibe dir auf was du einnimmst und ausgibst. Lege dazu eine Einnahmen-Ausgaben-Liste in Excel oder einem anderen Programm an. Die Ausgaben trägst du täglich, wöchentlich oder monatlich in die Excel-Liste ein. Am Ende des Monats kannst du dann schnell und einfach überprüfen, wie viel dir von deinem Einkommen übrig bleibt. Damit schaffst du die Grundlage für verantwortliche Geldentscheidungen. Außerdem lässt sich damit feststellen, wie viel du theoretisch sparen oder investieren kannst. Deine Ausgaben kannst du entweder mit einer App tracken, klassisch Rechnungen sammeln oder – meine Lieblingsmethode – vermehrt mit Karte zahlen. Bei Letzterem musst du nur mehr am Monatsende dein Bankkonto aufrufen und kannst gemütlich deine Ein- und Ausgaben checken.

2. Verträge, sonstige Verpflichtungen überprüfen und vergleichen

Wenn du deine Einnahmen und Ausgaben einträgst, kannst du währenddessen deine fixen Kosten überprüfen. Deine fixen Kosten sind Verpflichtungen, die jeden Monat, oder regelmäßig anfallen (bei Quartalszahlungen musst du wahrscheinlich auf Verträge, oder vergangene Zahlungen zurückgreifen). Ein paar davon kannst du vielleicht nicht kurzfristig ändern. Überprüfe aber auf jeden Fall Internet-, Handyverträge und Online-Abos. Vergleiche anschließend, ob es

  1. günstigere Alternativen dafür gibt
  2. du das Abo / den Vertrag wirklich benötigst

Die Überprüfung der Fixkosten wird oft übersehen obwohl damit sehr viel gespart werden kann.

3. Notgroschen anlegen

Ein weiteres Ziel sollte sein, einen Notgroschen anzulegen. Kennst du auch das Sprichwort: „Mehr Monat am Ende des Geldes übrig“? Dieser Spruch sollte ab jetzt der Vergangenheit angehören. Setze dir für das neue Jahr das Ziel, soviel zu sparen, dass du unerwartete Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen kannst. Das spart Energie, Zeit, und vor allem Ärger. Am besten zwackst du dafür jeden Monat einen Teil deines Einkommens ab und legst den Betrag idealerweise auf ein anderes Konto. Wie hoch genau der Notgroschen sein muss oder sein sollte kannst du in meinem Beitrag über das Thema nachlesen.

4. Auf deine täglichen Ausgaben achten

Auch im Alltag kannst du darauf achten, deine Finanzsituation zu verbessern. Frage dich bei deinen Einkäufen regelmäßig ob du ein Produkt wirklich brauchst. Sehr oft kaufen wir impulsiv Dinge, die wir eigentlich gar nicht benötigen.

5. Grundlagen des Investierens lernen

Wenn du deine Einnahmen- und Ausgaben-Liste angelegt, deine Verträge überprüft, eine Notgroschen gespart hast und zusätzlich jeden Monat ein Sparziel verfolgst, dann solltest du dich über Möglichkeiten informieren, wie du dein Geld anlegen kannst. Dabei ist vor allem wichtig, dass du ein Grundwissen aufbaust, um beispielweise effektiver fürs Alter vorsorgen zu können. Vielleicht verfolgst du später aber auch andere Haupt-Ziele und willst mit monatlichen Dividenden ein zusätzliches Einkommen aufbauen.

Bonus: Ein Ziel haben

Sehr wichtig ist außerdem ein Ziel vor Augen zu haben. Vor allem, wenn es ans investieren geht solltest du wissen, was du damit erreichen willst. Mit einem Ziel steckst du ab, wohin die Reise geht und wie der Optimalzustand aussieht. Du kannst damit also deinen Erfolg messen. Auf die in dem Beitrag besprochenen Abschnitte bezogen bedeutet das: Setze dir das Ziel, deine Einnahmen- und Ausgaben-Liste jeden Monat abzuschließen. Setze dir außerdem das Ziel bis zu einem gewissen Datum deine fixen Kosten zu überprüfen. Bei deinem Notgroschen könnte das Ziel lauten: Ich habe bis zum Zeitpunkt X 2000 € angespart.

Ich wünsche dir, dass du mit diesen 5 Tipps mehr Klarheit über deine finanzielle Situation schaffen und deinen Umgang mit Geld verbessern kannst. Diesmal klappt es mit den finanziellen Vorsätzen – ganz bestimmt!

 

 

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