Wusstest du, dass der durchschnittliche Europäer rund 10.000 Dinge besitzt?

Ich dachte nur: Wer hat denn so viel Zeug?

Und verschätzte mich UNGLAUBLICH…

Denn vor dem Umzug nach Wien hatte ich wahrscheinlich noch vieeeeeel mehr als 10.000 Dinge.

Minimalistisch? Naja…

Was war auszuräumen und wo passte das ganze Zeug rein?

Auszuräumen waren

  • Wohnzimmer
  • Schlafzimmer
  • Bad
  • Vorraum
  • Abstellkammer
  • Dachboden

Im Schlafzimmer ging es sehr schnell: Bett abbauen, Schrank ausräumen und ein paar Regale ausmisten. Im Bad dasselbe. Im Vorraum stand nur eine Kommode und eine Schuhablage. Die Kommode räumten wir aus – die kam dann zum Sperrmüll. In der Abstellkammer war der Aufwand noch zu ertragen. Bücher, Brettspiele und kleinere Dinge nahmen am meisten Platz weg.

Aber der Dachboden…

Hui.

Am Dachboden stapelten sich CDs, DVDs (ja, sowas gibts noch) und Mappen aller Art. Auch Kartons von diversen technischen Produkten lagen herum. Diversifikation par excellence sozusagen. Diese Dinge herunterschleppen kam mir vor wie eine kleine Bergtour. Es war allerdings nicht das anstrengendste…

Das war das Wegwerfen dieser Dinge! Jedes Kleinteil sortieren…Es dauerte gefühlt länger als ein einwöchiger Urlaub in Kroatien.

Auch das Wohzimmer nahm mehr Zeit als die anderen Räume in Anspruch. Vor allem wegen den Schreibtischen und dem Ausräumen der dazugehörigen Küche.

Insgesamt passte alles in einen Sprinter von Sixt (Matrazen, Bett, Kartons, Fahrrad…) + Kombi (elektronische Gerate).

Gut, wir zogen zu zweit um. Das ist doch schon mal eine Leistung. Jetzt in der neuen Wohnung sieht es so aus, als ob der Umzug ein Klacks gewesen wäre. Die paar Kartons? Was soll da so lange dauern? Tja. Der umzugsaffine Michel lacht mich jetzt aus. Glücklicherweise lache ich jetzt schon mit. 😉

Dieses eine teure Ding: Von was ich mich endlich trennte

Endlich! Endlich ist es passiert. Weg ist es.

Ich könnte euch jetzt von Herr der Ringe DVDs, Metallica-CDs, Büchern und kleinen Tischen erzählen, die im Sperrmüll gelandet sind oder per Fundgrube den Weg zu neuen Eigentümer gefunden haben.

Aber nein, es ist wertvoller…und teurer…

ENDLICH trennte ich mich von dem einen Ding, das ich schon länger weiter haben wollte. Ich erwähnte es auf meiner Website in mehreren Beiträgen und in Kommentaren auf anderen Blogs.

Mein Auto ist verkauft.

Aus und vorbei teures Tanken! Tschüss Reparaturen! Pfiati doofe Versicherung!

Alleine durch den Wegfall der Versicherungskosten erspare ich mir nach Abzug des Jahrestickets für das Schienennetz 500 €. Außerdem: Nachhaltig unterwegs sein ist toll…Das geht übrigens auch mit den richtigen Aktien.

Hier bewahrheitet sich ein Zitat aus Fight Club: Die Dinge die du besitzt, besitzen dich am Ende.

Muss wirklich alles in einen Karton passen?

Beim Umzug dachte ich immer wieder über diese Menschen nach, die alle ihre Sachen in einen Karton kriegen. Ihr wisst schon. Die Leute, die immer in den Ultra-Minimalismus-Dokus gezeigt werden.

Erreichen lässt sich das. Es kommt halt auf die Größe des Kartons an.

Nein, ganz im ernst: Meine Habseligkeiten könnte ich noch weiter reduzieren. Dafür müsste ich aber hauptsächlich meine Bücher wie Problem Solving 101, oder Das Robbins Power Prinzip, einzelne Dokumentenmappen – und wenn man es dazu zählt – mein komplettes Computerzubehör weggeben.

Muss das sein?

Für mich hat sich die Frage von selbst beantwortet: Nein.

Der Umzug hat mich daran erinnert, wie viel Zeug in meiner Wohnung sinnlos herumliegt. Fast alles davon ist am Recyclinghof gelandet. Einige nützlich Produkte wie USB-Kabel oder Mikrofonkabel habe ich behalten. Man kennt das ja: Du brauchst ein Ladegerät, aber es ist keines da. Tja, dann eben das aus dem Vorrat nehmen. Buy and Hold sozusagen…aber eben nicht ganz.

Beim Auspacken landen sicher noch ein paar Sachen im Müll. Aber dem 1-Karton-Hype renne ich nicht hinterher…noch nicht. Wir müssen schließlich nicht gleich alle unsere Sachen abfackeln. Eine Reduktion der Dinge tut gut und ist ein erster Schritt zu einem Leben, in dem wir das zuhause haben, was wir wirklich zuhause haben wollen.

 

 

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