Die wichtigsten Aktienarten kompakt erklärt

Aktie ist nicht gleich Aktie. Die Wertpapiere unterscheiden sich…

  • aufgrund der Rechte die du hast
  • und der Handelbarkeit.

Hier findest du eine kompakte Zusammenfassung der wichtigsten Aktienarten.

Belegschaftsaktien

Bei einer Belegschaftsaktie gibt ein Unternehmen den Mitarbeitern die Chance auf eine Beteiligung. Diese Aktien stehen nur den Mitarbeitern zur Verfügung – und zwar meistens zu einem besseren Preis. Weil ich es gerade eben gefunden habe: Hornbach bietet das beispielsweise an.

Hornbach Belegschaftsaktie

Hornbach Belegschaftsaktie

 

Belegschaftsaktien zahlen sich gerade deswegen aus. Natürlich bleibt noch immer das übliche Risiko: Die Aktie kann sich lohnen, muss aber nicht. Aber behalte immer im Hinterkopf: Auch ein Affe kann Geld anlegen und gewinnen!

Unterscheidung: Übertragbarkeit

Inhaberaktien

Das sind die gebräuchlichste Form der Aktienarten. Der Inhaber ist Eigentümer und hat alle Rechte, die sich aus dem Besitz ableiten, beispielsweise den Erhalt von Dividenden oder das Stimmrecht.

(Du fragst dich jetzt vielleicht, was für einen Unterschied die Begriffe „Eigentum“ und „Besitz“ machen. Das ist eine juristische Unterscheidung. Eine kurze Erklärung: Eigentümer – dir gehört ein Produkt. Besitzer – jemand anderen gehört das Produkt, aber du hast es gerade inne. Juristen lieben diese Abgrenzung übrigens. Wenn du also irgendwann mit diesem Wissen punkten willst, dann weißte bescheid 😉 )

Namensaktien

Wie der Name schon zeigt, lauten Namensaktien auf den Namen eines Aktionärs. Die Aktionäre müssen bei dieser Aktienart mit den persönlichen Daten im Aktionärsbuch erfasst werden, wenn vom Stimmrecht oder dem Bezugsrecht der Dividenden gebrauch gemacht wird. Mit den Namensaktien kennen die Unternehmen auch ihre Aktionäre und haben einen Überblick über die Aktionärsstruktur.

Unterscheidung: Stimmrecht

Stammaktien

Bei einer Stammaktie hast du ein Stimmrecht auf der Hauptversammlung. Du kannst demnach mit entscheiden, wohin die Reise des Unternehmens geht…auch, wenn dieses Stimmrecht als Kleinanleger einen nicht besonders großen Einfluss hat.

Du denkst es dir sicher schon: Wichtig wird das Stimmrecht für kapitalstarke Anleger, wenn Übernahmen oder wichtige Entscheidungen anstehen.

Vorzugsaktie

Die Vorzugsaktie ist genau das Gegenteil von der Stammaktie. Du erhältst damit in der Regel kein Stimmrecht.

Warum solltest du diese Wertpapiere dann kaufen?

Der Grund ist folgender…

Du erhältst oftmals eine höhere Dividende. Dafür trittst du dein Stimmrecht ab.

Unterscheidung: Anteil

Nenn- und Stückaktien

Bei diesen Aktienarten geht es um den Anteil am Grundkapital. Nennwertaktien haben meistens eine Höhe von 1 €. Das bedeutet, eine Aktie entspricht einem Euro vom Grundkapital. Es handelt sich also um einen festen Geldbetrag.

Stückaktien hingegen entsprechen einem Anteil aus der gesamten Zahl der Aktien. Wenn ein Unternehmen gegründet wird, 2. Mio. Stückaktien herausgegeben werden und ein Aktionär 300.000 Stückaktien hält, gehören ihm 15 % des Unternehmens. Der Anteil selbst wird in Prozent angegeben bzw. einer Stückzahl von Aktien.

Unterscheidung: Kapitalerhöhung

Junge und alte Aktien

Wenn eine Gesellschaft nach einer Kapitalerhöhung Aktien ausgibt, spricht man von jungen Aktien. Alte Aktien sind demnach alle Wertpapiere vor der Kapitalerhöhung.

Zusammengefasst: Welche Art von Aktien gibt es?

  • Inhaberaktien und Namensaktien
  • Stammaktien und Vorzugsaktien
  • Nenn- und Stückaktien
  • Belegschaftsaktien
  • Junge und alte Aktien

 

 

 

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